Fachberatung Kriminalprävention

Sicherer Raum durch Planung.

Über 25 Jahre Erfahrung in räumlicher Kriminalprävention, technischem Einbruchsschutz und normgerechtem Zufahrtsschutz — für Kommunen, Verbände, Unternehmen und Veranstalter.

25+
Jahre Erfahrung in räumlicher Kriminalprävention
39
Fachvorträge auf nationalen und internationalen Tagungen
DIN
SPEC 91414 · ISO 22343 · ISO IWA 14 — normgerechte Konzepte

Beratung, die in der Praxis funktioniert.

Räumliche Kriminalprävention ist international als eine der wirkungsvollsten Strategien anerkannt. Sie reduziert nicht nur Gelegenheiten — sie gestaltet öffentliche Räume so, dass Menschen sich sicher fühlen und Sicherheit messbar wird.

Beratung für Kommunen

Kriminalpräventive Stellungnahmen in Bauleitprozessen, sicheres Quartier, Hot-Spot-Analyse, Crime-Mapping. Begleitung von der Planung bis zur Umsetzung — auch in Verbindung mit KfW IKK 208 förderfähigen Maßnahmen.

Beratung für Verbände

Fachliche Begleitung von Branchenverbänden, Mitarbeit an Normen und Leitlinien, Schulungs­konzepte und Vorträge — von DIN SPEC 91414 bis zur kommunalen Präventionsarbeit.

Beratung für Unternehmen

Technischer Einbruchsschutz seit 1995 — gegen Einbrüche, Diebstähle, Überfälle, Bedrohungen. Inklusive Personalschulung im Umgang mit aggressiven Personen.

Beratung für Zuhause

Ehrliche, herstellerunabhängige Empfehlungen für Wohnräume. Was tatsächlich wirkt, was Geldverschwendung ist — und was zu Ihrem Alltag passt.

Methode

Sechs Gedanken vor jedem Zufahrtsschutzkonzept.

Ein Konzept, das nur Sicherheits­gefühl vortäuscht, schadet der Glaubwürdigkeit. Deshalb folgt jedes Projekt einem klaren Ablauf — von der Bedrohungs­lage bis zur normgerechten Produktauswahl.

01

Vorbereiten

Bedrohungs­lage identifizieren und Konsequenzen von Umsetzung wie Nicht-Umsetzung gegeneinander abwägen.

02

Gefahrenanalyse

Besucher­zahl, VIP-Status, kultureller Kontext, Bedeutung des Ortes — die Konsequenzen einer möglichen Überfahrtat sind ausreichend zu beachten.

03

Schutzziel

Präzise definieren, was das Zufahrtsschutz­konzept erreichen soll — etwa die Verhinderung unkontrollierter Einfahrten schwerer Fahrzeuge.

04

Schwachstellen­analyse

Schutzzone (Perimeter) bestimmen und abgrenzen. Rettungs- und Fluchtwege sowie zwingend erforderliche Zufahrten werden integriert, nicht ignoriert.

05

Schutzkonzept

Normgerechte Ausarbeitung nach ISO IWA 14-2: Tatverhalten, Zufahrts­punkte, Routen — und die zu erwartenden Angriffs­kräfte werden berechnet.

06

Produktauswahl

Aus den berechneten Anpralllasten ergeben sich konkrete Produktanforderungen. Nur zertifizierte, nach internationalen Normen geprüfte Produkte sind geeignet.

Zufahrtsschutz

Stadtbildgerecht. Normgerecht. Berechnet.

Schutz vor Überfahrtaten beginnt nicht mit Pollern, sondern mit Analyse. Gemeinsam mit Planungs­büros, Sicherheitsdienstleistern und Kommunen entwickeln wir Konzepte, die im öffentlichen Raum tragfähig sind — gestalterisch, rechtlich, technisch.

Powered by ViaGuardium

Berechnung und Dokumentation: digital, prüffähig, produktneutral.

Die Software ViaGuardium setzt unsere Methodik in einen kartenbasierten Workflow um: Anprallenergie, Impuls und Geschwindigkeit pro Zufahrtspunkt — automatisch berechnet, KI-gestützte Gefährdungs­analyse, prüffähige PDF-Berichte. Die Berechnungs­grundlagen folgen den geltenden DIN- und ISO-Normen, die Empfehlungen bleiben produktneutral.

DIN SPEC 91414-2 DIN ISO 22343-2 ISO IWA 14-2 CPTED
viaguardium.com →
Referenzen

Auftraggeber und Partner.

Eine Auswahl an Behörden, Forschungs­einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen, mit denen Christian Weicht in den letzten zwei Jahrzehnten zusammen­gearbeitet hat.

BRE Trust, Großbritannien
Bundesamt für Umwelt (BAFU), Schweiz
Bundesverband Parken e.V.
Deutscher Präventionstag
Deutsches Forum für Kriminal­prävention
EBP Schweiz AG
Europäisches Institut für Kriminalprävention
Hessisches Landeskriminalamt
Polizeiakademie Hessen Wiesbaden
INFA-ISFM e.V.
ILS NRW – Institut für Landes- und Stadt­entwicklungs­forschung
Konrad-Adenauer-Stiftung
Landesinstitut für Präventives Handeln Saarland
Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Mobimo AG
Resopal GmbH
SBB Immobilien
Schweizerische Kriminal­prävention
Schüco International KG
Stadt Luzern
TMP Fenster
Verband Fenster + Fassade (VFF)
WFZ Ruhr e.V.

Ausgewählte Projekte

  • Aeschbachquartier Aarau (AQA) — kriminalpräventive Begleitung der Planung Mobimo AG · EBP Schweiz AG · Aarau, Schweiz
  • Kriminalpräventive Beurteilung von SBB-Bahnhöfen SBB Immobilien · EBP Schweiz AG · Schweiz
  • Kriminalpräventive Beurteilung Zentralbahn­trassee Stadt Luzern · EBP Schweiz AG
  • Vollzugshilfe zur Vermeidung unnötiger Lichtemissionen Bundesamt für Umwelt (BAFU), Schweiz
  • DIN SPEC 91414-1 „Anforderungen an mobile Fahrzeugsperren" Mitwirkung an der Normentwicklung
Vorträge (39)
  • Integrierte stadtbildgerechte Sicherheits­konzepte und normgerechter ZufahrtsschutzBerlin, Breitscheidplatz · Juni 2019
  • Integrierte Stadtbildgerechte Sicherheits­konzepte24. Deutscher Präventionstag · Berlin
  • Täterprofile im Kontext mit europäischen ÜberfahrtatenFachtagung Terrorabwehrsperren · Münster
  • Schutz öffentlicher Räume vor ÜberfahrtatenTerrorabwehrsperren und Zufahrtsschutz 2019 · GPEC EMW
  • How to Convince Municipal Stakeholders of Access ProtectionPerimeter Protection Germany · Februar 2019
  • Crime Mapping Marker — Beteiligungsverfahren zur kriminal­präventiven Raum- und StadtplanungPolizei­präsidium Westpfalz · 30.08.2018
  • Stadtverträgliche Sicherungen gegen ÜberfahrtatenKriminal­präventiver Rat Düsseldorf
  • Wirksame Krisen­prävention an Schulen in NRWTagung Sicherheit in Bildungs­einrichtungen
  • Der Weg zur sicheren Stadt führt durch den Hot SpotHessisches LKA · Wiesbaden · 26.11.2013
  • Aus der Theorie in die Praxis — Einbindung kriminal­präventiver Stellungnahmen in Bauleit­prozessen14. Fachtagung Kommunale Kriminal­prävention · St. Ingbert · 26.11.2014
  • Vom technischen Einbruchsschutz zum sicheren Stadtteil18. Deutscher Präventionstag · Bielefeld · 23.04.2013
  • Räumliche Kriminal­prävention — Jugend im öffentlichen Raum17. Deutscher Präventionstag · München · 17.04.2012
  • CPTED in Germany — Situation 2005EC COPS Conference · London · September 2005
  • CPTED-Strategy in Nordrhein-Westfalen / GermanyICA World Congress 2003 · Amsterdam · 25.09.2003
  • Kriminal­prävention durch Umweltgestaltung — Europäische Erfahrungen10. Deutscher Präventionstag · Hannover · 29.04.2003
  • … und 24 weitere Vorträge bei Polizei­behörden, Stiftungen, Hochschulen und Fachverbänden seit 1999.
Veröffentlichungen (20)
  • Schutz öffentlicher Räume vor ÜberfahrtatenMit Detlev Schürmann M.A. · Deutsches Polizeiblatt für Aus- und Fortbildung · 2019
  • Fahrzeug­sperren und Zufahrtsschutz, Teil 2Mit Detlev Schürmann M.A. · Polizei Technik + Verkehr · 2019
  • Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten — Entwicklung integrierter KonzepteMit Detlev Schürmann M.A. · Forum Kriminal­prävention · 2019
  • Der Weg zur sicheren Stadt führt über den Hot SpotForum Kriminal­prävention · 2014
  • Auf das richtige Design kommt es anMit Detlev Schürmann M.A. · WIK Zeitschrift für Sicherheit · 2012
  • Räumliche Kriminal­prävention — Jugend im öffentlichen RaumForum Verlag Godesberg · 2012
  • Environmental Resource Crime: Protection and Prevention StrategiesMit Robert Weicht · Nomos Verlag
  • Angstorte als Bereiche sozialer UnordnungEildienst · 2009
  • Überprüfung von Sicherheits­belangen in NeubaugebietenDie Polizei · 2005
  • Detmolder Studie — Wohnungs­einbrüche im Kreis LippeS+S Report / VdS · 1999
  • … und 10 weitere Beiträge in Fach­zeitschriften, Sammel­bänden und Studien seit 1997.
Portrait Christian Weicht
Christian Weicht

Räumliche Kriminal­prävention — aus der Praxis, für die Praxis.

Bereits seit über 25 Jahren beschäftige ich mich damit, wie Kriminalität durch räumliche Gestaltung beeinflusst wird. Schon früh wurde mir klar, dass räumliche Kriminal­prävention viel mehr bewirken kann als nur die Vermeidung oder Beseitigung von Angsträumen.

Mittlerweile ist die räumliche Kriminal­prävention international als eine der erfolgreichsten und effektivsten Strategien anerkannt. Kriminalitäts­probleme im Raum zu vermeiden oder zu bewältigen ist eine meiner Kernkompetenzen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Strategien und Informationen, wie räumliche Kriminal­prävention wirkungsvoll eingesetzt werden kann und wie ich sie in Planungs­prozesse einbinde. Sprechen Sie mich an — für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Christian Weicht

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